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Stand: 24.5.2008

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Mit den jeweiligen Bauordnungen werden alle Bau- und Umbaumaßnahmen geregelt. Die örtlich und sachlich zuständigen Behörden sind für die Überwachung, die Erlaubnis und die Einstellung der Maßnahmen verantwortlich und prüfen die materiellrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung, die Änderung und den Abbruch baulicher Anlagen. Die Bauordnungen enthalten darüber hinaus u.a. Bestimmungen über die Bauabnahme, die Aufgaben der Bauaufsicht, die bautechnische Sicherheit, die Schall- und Wärmeisolierung und den Feuerschutz.

Das größte Problem stellt, für den planenden Architekten und den Bauherrn, die Vielzahl unterschiedlicher und regionaler Bauordnungen dar. Eine europaweite Übereinstimmung sollte deshalb größtes Anliegen aller Beteiligten sein.

Fast 38% weniger Baugenehmigung
im 1. Halbjahr 2007

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt Deutschland mitteilt, wurden von Januar bis Juni 2007 in Deutschland der Bau von 87 600 Wohnungen genehmigt. Das waren 37,9% oder 53 300 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bei den genehmigten Wohnungen handelt es sich bei 76 400 um Neubauwohnungen in Wohngebäuden (– 38,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern ist dabei mit – 46,8% und – 49,6% deutlich höher ausgefallen als die Abnahme um – 17,8% bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.

Die Ursache für die drastischen Rückgänge dürfte insbesondere in der Abschaffung der Eigenheimzulage liegen. Für Bauanträge, die noch vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den Förderzeitraum von 8 Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein- und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten mit hohen Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude stieg im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 95,6 Millionen Kubikmeter (+ 10,1%). Dieses Plus zeigt sich verstärkt bei den nichtöffentlichen Bauherren (+ 12,8%). Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Vorjahresergebnis dagegen deutlich unterschritten (– 16,4%).
 

 

Bauproduktionswert des Hoch- und Tiefbaus im November 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht ansteigend (+2,8%)

Wien, 2006-03-01 - Im Berichtszeitraum Jänner bis November 2005 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria einen Bauproduktionswert von 10,5 Mrd. Euro (ein Plus von 2,8% im Vorjahresvergleich). Wie im Vormonat setzte sich der positive Trend im Tiefbau (+7,0%) weiter fort, wogegen die Bauproduktion im Hochbau (-0,6%) weiter rückläufig war. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

Im Tiefbau zeichneten hauptsächlich die Bausparten Tunnelbau (+83,9%), Eisenbahnoberbau (+17,8%), Wasserbau (+4,2%), Straßenbau (+1,7%) sowie Spezialbau und sonstiger Tiefbau (+1,5%) für die Zuwachsrate der Gesamtsparte von +7,0% verantwortlich; der Rückgang im Hochbau (-0,6%) war vor allem auf die rückläufige Entwicklung in den Branchen Sonstiger Hochbau (-6,2%) und Wohnungs- und Siedlungsbau (-2,9%) zurückzuführen.

Öffentlicher Sektor
Der Produktionswert der öffentlichen Bautätigkeit lag in den Monaten Jänner bis November 2005 mit 4,0 Mrd. Euro (+5,9%) über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. Mit einem Anteil von 67,4% an der Gesamtinvestitionssumme des Öffentlichen Sektors übertraf die Sparte Tiefbau (insgesamt 2,7 Mrd. Euro, +6,3%) die Bausparte Hochbau (insgesamt 1,2 Mrd. Euro, somit ein Anteil von 29,5%, +6,7%) deutlich.

Wie in den Vormonaten engagierte sich der Öffentliche Sektor am stärksten in den Teilsparten Industrie- und Ingenieurbau (+126,3%), Tunnelbau (+81,7%), Eisenbahnoberbau (+17,3%) und Wasserbau (+11,4%), wo somit in Folge zumindest jeweils zweistellige Zuwachsraten zu beobachten waren.

 

Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS), Monetäre Unternehmensstatistik veröffentlichte:

Wohnbautätigkeit im 2. Quartal 2007
nochmals ansteigend

Die Im 2. Quartal 2007 stieg im Jahresvergleich die Anzahl der neu erstellten Wohnungen in der Schweiz um über 3 Prozent auf insgesamt 10'200 Einheiten an. Ende Juni 2007 waren 62'200 Wohnungen im Bau, was einer Zunahme von 6 Prozent entspricht. Von April bis Juni schwächte sich die Zahl der erteilten Baubewilligungen für Wohnungen im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 4 Prozent ab. Schweizweit wurde demnach noch für 12'400 Wohnungen eine Baubewilligung erteilt.

 

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